Arbeitsschutzgesetz

Das Arbeitsschutzgesetz sorgt sich um die Gesundheit der Arbeitnehmer. Gefahrenquellen müssen aus dem Weg geräumt werden und die Sicherheit für Mitarbeit muss gegeben sein. Bei Missachtung drohen dem Arbeitgeber hohe Strafen.


Das Arbeitsschutzgesetz


Das sogenannte Arbeitsschutzgesetz ist ein Gesetz das die Gesundheit der Mitarbeiter in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst bewahrt. Für diesen Schutz sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich, an denen sich Unternehmer halten müssen. Ein recht neuer Paragraf Gefährdungsbeurteilung (§ 5) beurteilt die Arbeitsbedingungen des Betriebes. Hier werden zum Beispiel chemische, physikalische und biologische Einwirkungen bewertet. Ferner Arbeitsabläufe und Fertigungsverfahren. Hierbei wird beurteilt, wie groß die Unfall- und Gesundheitsgefahr für den Mitarbeiter ist. Kommt ein Mitarbeiter lange Zeit mit chemischen Mitteln in Berührung, könnte das gesundheitliche Einschränkungen in der Zukunft nach sich ziehen. Solche und viele andere Teilbereiche werden unter diesem Arbeitsschutzgesetz berücksichtigt.

Der Unternehmer hat sich für die Sicherheit seiner Mitarbeiter zu kümmern. Ferner werden immer wieder Stichkontrollen vom Gewerbeamt unternommen. Gefahrenquellen müssen bekämpft und Schutzmaßnahmen eingebaut werden. Arbeitgeber müssen zudem ihre Mitarbeiter über die gegenwärtigen Regeln informieren. Laut §7, und § 13 darf der Arbeitgeber Pflichten und Aufgaben auf seine Mitarbeiter übertragen. Dennoch bleibt er verpflichtet die Aufgaben regelmäßig zu kontrollieren. Mitarbeiter, welche der Verantwortung auferlegt wurden, müssen dafür Sorge tragen, dass andere Personen nicht gefährdet werden. Ferner haben diese Personen Mängel sofort an die Verantwortlichen weiter zu leiten. Kommt es zu Komplikationen, weil der Mitarbeiter falsch gehandelt hat, kann dieser und das Unternehmen bestraft werden.





Da es hier um die Sicherheit des kompletten Betriebes geht, sollte sich jeder an die Regeln halten und eine Zusammenarbeit anstrebt. Das Arbeitsschutzgesetz wurde im Sinne der Mitarbeiter erschaffen. Es soll Arbeitnehmer schützen und vor Unfällen bewahren. Deswegen sollte der Verantwortliche seinen Job wirklich ernst nehmen. Es geht wie gesagt um die eigene Sicherheit und um die, der Mitarbeiter. Wird ein Mitarbeiter als Brandschutzbeauftragte bestimmt, hat sich dieser bei Schulungen weiterzubilden und muss im Notfall auch wirklich handeln können. Dies ist nur ein Beispiel von vielen Teilbereichen. Der Arbeitgeber sollte wirklich eine Person wählen, die sich der Aufgabe gewachsen fühlt und es sollte auf freiwilliger Basis erfolgen.